Tirol · Drohnenaufnahmen

Drohnenaufnahmen im Zillertal

Drohnenaufnahmen im Zillertal bedeuten: Ein registrierter Drohnenpilot macht Luftbilder und Videos von Chalets, Hotels, Events, Hochzeiten und Landschaft im Tal und prüft vor jedem Flug, was an genau diesem Ort erlaubt ist. Aus der Luft passen der lange Talboden, die Dörfer entlang des Zillers und die Seitentäler, die zu den Gletschern hinaufziehen, in ein einziges Bild – deshalb beginnen hier so viele Hotel- und Immobilienfilme mit einer Luftaufnahme.

Die wichtigste örtliche Einschränkung ist der Naturschutz im hinteren Tal. Die Tiroler Landesregierung hat 1998 das Ruhegebiet Zillertaler Hauptkamm erklärt (LGBl. Nr. 44/1998), rund 372 km² in den Gemeinden Mayrhofen, Brandberg und Finkenberg; die Verordnung verbietet jede erhebliche Lärmentwicklung sowie Außenlandungen und Außenabflüge mit motorbetriebenen Luftfahrzeugen, mit Ausnahmen etwa für die Versorgung von Hütten oder den Viehtransport. Das Ruhegebiet ist der Kern des Hochgebirgs-Naturparks, der seit 1991 geschützt ist. Ob ein bestimmter Drohnenflug darunter fällt, klärt der Pilot vorab mit der Naturschutzbehörde, nicht erst am Drehtag. Dazu gilt überall die offene EU-Kategorie: unter 25 kg, höchstens 120 Meter vom nächstgelegenen Punkt der Erdoberfläche – am steilen Hang zählt das Gelände, nicht der Startplatz –, in Sichtweite und nie über Menschenansammlungen. Österreich zeigt seine UAS-Geozonen in der Dronespace-Karte von Austro Control; Drohnen ab 250 g oder mit Kamera müssen registriert sein.

Grünes Zillertal zwischen hohen Bergen
Symbolbild

Location-Ideen in Zillertal

  1. 01

    Dörfer im Talboden

    Mayrhofen, Zell am Ziller oder Fügen von oben, Ziller und Bahnlinie führen den Blick talauswärts.

  2. 02

    Chalets am Hang

    Eine steigende Aufnahme zeigt in einer Bewegung das Objekt, seine Lage am Hang und den Weg zu den Bahnen.

  3. 03

    Kehren der Gerlos Alpenstraße

    Kurven und Verkehr an der ganzjährig offenen Passstraße über Zell am Ziller, mit sicherem Abstand zur Fahrbahn gefilmt.

Gut zu wissen

  • Genaue Koordinaten mindestens zehn Tage vorher schicken, damit der Pilot Dronespace und im hinteren Tal die Ruhegebietsverordnung prüfen kann.
  • Zwei, drei Tage Wetterpuffer einplanen; Föhn und tiefe Wolken am Hauptkamm entscheiden oft, ob geflogen werden kann.
  • Bei Hochzeiten und Events Luftaufnahmen vor dem Eintreffen der Gäste oder nur von der Location planen – über die Menge fliegen ist verboten.

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Häufige Fragen

Darf eine Drohne im Naturpark Zillertaler Alpen fliegen?

Nicht ohne vorherige Prüfung. Teile des Naturparks liegen im Ruhegebiet Zillertaler Hauptkamm, dessen Verordnung Lärm sowie Außenlandungen und -abflüge motorbetriebener Luftfahrzeuge einschränkt. Der Drohnenpilot im Zillertal klärt das vor jedem Flug dort mit der Behörde.

Sind Drohnenaufnahmen bei unserer Hochzeit im Zillertal möglich?

Ja, im Rahmen der Regeln: Über die versammelten Gäste darf die Drohne nicht fliegen. Der Pilot filmt Location, Tal und Brautpaar aus sicherem Abstand, meist vor oder nach der Trauung im Zillertal.

Erlauben die Bergbahnen Drohnen auf ihrem Gelände?

Neben den EU-Regeln und den Dronespace-Zonen entscheiden die Betreiber über Flüge über ihren Liften und Pisten. Für Drohnenaufnahmen über einem Skigebiet oder Gletscher im Zillertal fragt der Pilot vorab bei der Bergbahn an.

Drohnenaufnahmen im Zillertal

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